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Föderverein  

   

Aktuelles

Details

Protokoll der erweiterten Vorstandssitzung von Dienstag, 16.05.2017

Anwesend: siehe Liste

 

Tagesordnung:

  1. Gedenken an Elif
  2. Zukunft des Pavillons auf dem Tempelhofer Feld
  3. Neues aus der Schule
  4. Aktivitäten beim Schulfest
  5. Interkulturelle Kommunikation : Wie kann der Verein etwas dazu beitragen? Gespräch mit E., K. (geplant)
  6. Verschiedenes

Zu 1.

Die Feier wird am Montag, 12. Juni um 8.45 Uhr stattfinden. Die Religionsgemeinschaften werden einen Beitrag leisten. Alle teilnehmenden Kinder singen das Lied: „ Der Fluss fließt nun weiter…..“

Jede Stammgruppe wird ein Mosaik herstellen, die alle zur Erinnerung an Elif innerhalb der Schule angebracht werden sollen.

Auf dem Hof soll eine Sitzeinheit aufgestellt werden: Vorschläge sind vorhanden, einen weiteren (Holzgruppe) wird Frau G. erbitten. Entscheiden sollen letztendlich die Schüler/innen. Der Verein räumt dafür den Betrag von € 2.500,- ein.

Im Sinne der muslimischen Tradition des Almosengebens wird die Schule im Vorfeld bei Eltern, Personal und Freunden der PPS für den Bau eines Brunnens in einem afrikanischen Dorf sammeln. Dieses Projekt soll ebenfalls der Erinnerung an Elif Fatma dienen. Genaueres über das Projekt erfahren Sie unter:  http://www.islamicrelief.de/spende/wasser-und-hygien

Den fehlenden Betrag (bis zu einer Höhe von € 1.500,-) übernimmt der Verein.

 

Zu 2.

Frau B. und Frau M. legen ihr Amt nieder, trotzdem gibt es eine positive Einstellung hinsichtlich der weiteren Nutzung des Pavillons durch Eltern der Schule.

Leider hat die avisierte Bufti kurz vor Antritt ihrer Aufgabe abgesagt, weil sie anderweitig eine Stelle gefunden hat.

Linus macht weiter.

Genaueres wird geplant am 31.05.17, 17.30 Uhr in der Jonasstr. 26 bei familie e.V.

 

Zu 3. –entfällt als eigenständiger Punkt-

Zu 4.

Das Schulfest findet am Freitag, 7.7. ab 16.00 Uhr statt. Der Verein ist mit einem Stand vertreten und bietet das Übliche an: Brotboxen, Trinkflaschen, Buntstifte.

Doch auch das Thema: „Zu Fuß zur Schule“ soll weiterhin Gegenstand von Befragung und Ermutigung sein. Frau N. backt Kekse in Form von Füßen.

Absprache: Treffen um 15.00 Uhr, um den Stand aufzubauen. Frau P. aktiviert Vereinsmitglieder zur Mitarbeit.

Herr K. wird angefragt, ob er noch einmal das Angebot zur Herstellung von Buttons machen kann.

 

Zu 5.

Zur nächste Vorstandssitzung, die am 11.07. 2017 um 18.00 Uhr stattfinden soll, werden wir wieder Herr K. E. einladen, um mit ihm zu beraten, in welcher Weise wir Eltern mit Migrationshintergrund aktivieren können im Verein mitzumachen.

Das Thema: „ZU Fuß zur Schule“ könnte ein Anknüpfungspunkt sein.

 

Protokoll: W.




Das Abgeordnetenhaus von Berlin ist der Tagungsort des Berliner Parlaments. Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags im Bezirk Mitte.

Geschichte

Das Gebäude des Preußischen Abgeordnetenhauses, aus dem nach Begründung der parlamentarischen Demokratie 1918 der Preußische Landtag wurde, entstand 1892-99 nach Plänen des Architekten Friedrich Schulze an der damaligen Prinz-Albrecht-Straße. Am 13. März 1919 trat hier erstmals die Preußische Landesversammlung zusammen, am 10. März 1921 konstituierte sich der erste nach der neuen Verfassung gewählte Landtag. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde der Preußische Landtag als Institution abgeschafft und als Gebäude umgewidmet.
Nach seiner Beschädigung im II. Weltkrieg und seinem Wiederaufbau ab 1947 diente das unmittelbar an der Sektorengrenze gelegene Gebäude unter Otto Grotewohl als Regierungssitz. 1953 übernahm das Landwirtschaftsministerium, nach dem Mauerbau die Staatliche Plankommission das Haus. Am 25. Oktober 1990 beschloss das Abgeordnetenhaus einstimmig, das historische Gebäude seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß als Parlamentsgebäude zu nutzen.

Unser Besuch












Dieses Gebäude besuchten insgesamt 14 Personen des Fördervereins zusammen mit vier weiteren Gästen am Dienstag,
dem 30.September 2014. 

Zuerst sahen wir, nach einer Einführung durch eine sehr kompetente Stadtführerin, einen Film mit lebendigen Szenen aus der wechselvollen Geschichte des Hauses. Anschließend wurde uns die Wandelhalle mit den Türen für den „Hammelsprung“ gezeigt und wir besuchten den Plenarsaal. Wir erfuhren viel über die Sitzordnung der Abgeordneten und den Ablauf von Plenarsitzungen. Von den drei dort präsentierten Fahnen imponiert mir die Berliner Fahne mit dem Bären ohne Krallen, Zähne und Zunge am meisten. Sie ist zwar nicht mehr aktuell, sollte nach Beendigung des 2. Weltkrieges symbolisieren, dass nie wieder ein Angriff von Deutschland ausgehen würde.

Nach der Führung stellten sich diese drei Abgeordneten (weiblich) aus der Fraktion der CDU, den Grünen und der Linken zum Gespräch zur Verfügung:

Frau Bentele von der CDU, Frau Kofbinger von den Grünen und Frau Dr. Schmidt von der Linken



Eine Fraktion ist eine Vereinigung von Mitgliedern des Abgeordnetenhauses, die sich zusammenschließen, um gemeinsame politische Ziele zu formulieren und durchzusetzen. In der Regel sind sie Mitglieder derselben Partei oder von derselben Partei als Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt worden. In einer Fraktion tauschen die Abgeordneten untereinander Informationen aus, diskutieren die aktuellen Probleme und einigen sich auf eine gemeinsame Meinungslinie, die dann geschlossen im Plenum vertreten wird. Das hat zum Vorteil, dass dann nur noch über die Vorschläge der einzelnen Fraktionen beraten und abgestimmt wird.

Was unsere Fragen waren? An eine ganze Reihe erinnere ich mich, einige stelle ich mit Antwort vor, andere nur als eben eine Frage:

 Frage: Ist das Berliner Abgeordnetenhaus ein Halbtagsparlament, d.h. sind die Angeordneten hier nur halbtags beschäftigt:

Antwort: Was die Definition angeht, ist es eine Halbtagsstelle, die wir hier haben. De facto arbeiten hier fast alle mit vollem Einsatz (50 bis 60 Stunden in der Woche). Nur in der CDU gibt es einige Männer (Anwälte o.ä.), die neben dem Deputat ihrem Beruf nachgehen.

Frage: Wie viele Abgeordnete mit Migrationshintergrund gibt es in Ihrer Fraktion?

Antwort: (Ich rekonstruiere die Antworten, und zwar  –anhand der Namen- auf der Liste im Internet: Bei den Grünen gibt es 6 Personen mit Migrationshintergrund, bei den Linken 2, bei der CDU keinen.)

Weitere Frage: Wie stehen Sie zur direkten Volksbeteiligung?

Antwort: Grüne und Linke sind dafür, die CDU sieht darin ein Verhinderungswerkzeug von Entwicklung und Veränderung. Die repräsentative Demokratie sollte erhalten bleiben.

(Hier hätte ich mir eine intensivere Diskussion gewünscht! Aber diese Diskrepanz hatte auch etwas für sich: Wir konnten beobachten, dass Menschen trotz gegenteiliger Meinung respektvoll miteinander umgehen!)

Einige weitere Fragen beschäftigten sich mit der Reinigung der Büroräume hier und somit  mit den Sorgen unserer Eltern im Hinblick auf genau diese Frage: in Bezug auf die Schule: Wer kann dafür sorgen, dass die Schule besser gereinigt wird?

Hier müssen wir den Abgeordneten Berlins zugestehen, dass sie für die Reinigung der Schulen nicht verantwortlich sein können, das ist Bezirkssache. Aber das Geld kommt vom Abgeordnetenhaus, der Bezirk selber erwirtschaftet kein Geld, er verteilt es. (Und hat natürlich nie genug für alles

Doch auch hier wurden die unterschiedlichen Sichtweisen der Fraktionen deutlich. Sie begannen nämlich sich zu streiten, ob und wenn dann doch oder doch nicht, warum eben die Bezirke das zugesagte Mehr an Geldern nicht erhalten haben (oder doch?)

 Weiterhin gab es eine Frage nach der Einstellung der Parteien zum Nebeneinander von Sekundarschule und Gymnasium, festgemacht an der großen Zahl der Gymnasialabbrecher nach dem 7. Schuljahr.

Die Antwort wurde –erwartungsgemäß- kontrovers zwischen der CDU und den anderen beiden Parteien beantwortet.

 Wie die Teilnehmer diese Veranstaltung beurteilen?

Alle waren beeindruckt vom Gebäude, von dessen Geschichte, von der Führung und einfach vom Einblick, der uns in den Alltag unserer Volksvertreter (auf Landesebene: Berlin ist ein Bundesland!!!) gewährt wurde.

Wir konnten aber auch feststellen, dass manche Antworten sehr ausführlich (Selbstdarstellung, Politikersprech  ?) ausfielen und trotzdem waren wir beeindruckt davon, dass die drei uns doch viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet haben.

Einen wunderbaren Vorschlag unterbreitete Frau L.:

„Wir sollten den Abgeordneten Fragen stellen und dann raten, welcher Partei sie angehören.

 Ich selber denke aber auch, wir hätten vorher genauer absprechen sollen, welche Fragen wir stellen.

 Vielleicht beim nächsten Mal, beim Besuch im Bundestag?

Besuch im Rathaus Neukölln

Details

Am Mittwoch, den 29. Januar 2014 besuchte eine Gruppe von 20 – 25 Mitgliedern des Fördervereins der PPS das Rathaus Neukölln. Auch einige Schülerinnen und Schüler waren mitgekommen.


Zunächst einmal ging es um das Gebäude und seine Geschichte. Herr Anker, selbst Mitglied des Fördervereins, „ehemaliger“ Vater der PPS, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung für einige Wahlperioden, erzählte anschaulich über die Baugeschichte und die Architektur des Rathauses.

 

 
Danach bestiegen wir mit Frau Simon, der Europa-beauftragten des Bezirksamtes Neukölln, den Rathausturm. Trotz des eiskalten Windes haben alle den Blick über die verschneiten Dächer genossen und hatten Spaß daran, manches bekannte Gebäude im Häusermeer zu entdecken.

 


Zum Aufwärmen ging es dann in die Verwaltungsbibliothek, entworfen übrigens von keinem Geringeren als dem weltberühmten Architekten Ludwig Mies van der Rohe, der in seinen beruflichen Anfangsjahren Mitarbeiter von Reinhold Kiehl war, dem Architekten des Rathauses Neukölln.

In der Bibliothek hat Frau Simon uns dann einiges über die Arbeit im Rathaus erzählt und es gab auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Es war interessant zu hören, wie die Verwaltung funktioniert, wie die Zusammenhänge zwischen Verwaltung und Politik sind, an welchen Stellen der Senat mitmischt und wo dabei Schwierigkeiten entstehen, die wir Neuköllnerinnen und Neuköllner dann mitunter verwundert und kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

Wenn wir als Bürgerinnen und Bürger im Bezirk etwas erreichen wollen, so empfahl uns Frau Simon, sollten wir uns mit unseren Anliegen direkt an die Bezirksverordneten wenden.


Nach dem Gespräch mit Frau Simon wurden wir noch von Herrn Szczepanski, dem Stadtrat für Soziales begrüßt, von dem wir einiges über die Probleme von wohnungslosen Menschen in Neukölln erfahren haben und auch darüber, warum der Bezirk keine Möglichkeit hat, gegen den Investor vorzugehen, der das ehemalige Krankenhaus am Mariendorfer Weg seit Jahren leer stehen und vergammeln lässt.

 Zum Abschluss des Besuchs im Rathaus konnten wir dann noch auf der Tribüne Platz nehmen und von dort aus die Sitzung der BVV miterleben.

Text: Frau Monika Krauth  
Fotos: Ruth Weber
   

 







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„Profivereine machen Schule“ ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie zusammen mit den sechs Profivereinen.
   




Das Bürgernetzwerk Bildung unterstützt Schulen und Kindertagesstätten dabei, engagierte Lese-/ Lernpaten mit Schülern zusammenzubringen.
In der Peter Petersen Schule sind schon seit einigen Jahren Lesepaten in verschiedenen Stammgruppen.