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Projektunterricht

Details

Projektarbeit /Projektunterricht in den unteren Stammgruppen der Peter-Petersen-Grundschule:

Der reformpädagogische Ansatz der Peter-Petersen-Grundschule gibt dem Lerngebiet Sachfach einen hohen Stellenwert. Als Lehrerin in den unteren Stammgruppen an dieser Schule ist es eine besondere Freude, sich mit den Kindern neue Lerninhalte zu erschließen und dabei stets dem Gedanken des entdeckenden Lernens und dem forschenden Entwickeln Rechnung zu tragen. Dies zu begleiten und zugleich inhaltlich zu hinterfragen ist den Lehrerinnen stets ein großes Anliegen. So wird der Unterricht im Team gemeinsam geplant, das heißt Unterrichtsschwerpunkte werden festgelegt, Themen werden epochal abgeglichen, Material wird ausgetauscht, so dass das Unterrichtsgeschehen auf einem hohen Niveau stattfinden kann. Der Unterricht orientiert sich schwerpunktmäßig an Themen, die dem Rahmenplan entspringen. Hierbei werden auch die Interessen der Schüler berücksichtigt. Es findet ein Austausch zwischen Schülern und Lehrerinnen in der Festlegung der zu behandelnden Themen statt. Die Schüler werden in die Auswahl der verpflichtenden und selbst gewählten Themen eingebunden. So finden Projekte innerhalb der Stammgruppen statt, die in den rhythmisierten Schulalltag integriert sind. Außerdem gibt es regelmäßig Projekte, die den Schulalltag in seiner Rhythmisierung aufbrechen. Diese können Stammgruppen übergreifend integriert in den Schulalltag stattfinden oder auch in eigener Rhythmisierung stattfinden. Diese Möglichkeit, Unterrichtsinhalte gemeinsam zu erfahren und zu erarbeiten bietet eine gute Basis, sich gemeinsam an einem Thema zu entwickeln und auszutauschen und wird an der Peter-Petersen-Schule gepflegt. Diese Form des Unterrichts bietet einen hohen Identifikationswert für die Schüler. Sie fühlen sich als wichtiger Bestandteil eines großen Gefüges, bringen sich verbindlich ein und lernen mit ihrer ganzen Persönlichkeit. So arbeiten zum Beispiel die Schüler 3 Wochen zu einem Thema, Beispiel aus der Tierwelt: das Eichhörnchen. Sie wählen sich Teams, in denen sie in diesem Zeitraum unterschiedliche Schwerpunkte untersuchen. Die Sitzordnung der Klasse wird gemäß der Gruppenarbeit verändert. Es gibt zum Beispiel eine Gruppe, die sich besonders für die Feinde des Eichhörnchens interessiert, eine andere entscheidet sich für die Nahrung,etc. Nachdem die Schüler in ihren Teams arbeiten, stellen am Ende des Projekts die verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse vor. Sie haben zum Beispiel die Aufgabe, als Gruppe ihr Plakat zu präsentieren. Hierbei ist die Gemeinschaft der Stammgruppe eine kritische Zuhörerschaft. Ritualisierte Gesprächsabläufe und Regeln helfen hier eine wertschätzende und anregende Auseinandersetzung zu pflegen. Andere Themen für Projekte können sein Elektrizität, die Kartoffel, Wind, Weihnachten in anderen Ländern, Geometrie,… je nach Thema entwickelt sich Art und Umfang des Projekts. Wichtig ist auch die Einbindung der Kinder. Durch ihre Mitarbeit wird die Entwicklung eines Projektes mitbestimmt.

Ein großes Projekt, für das sich unsere Schule beworben hat und als eine von drei Schulen in Berlin ausgewählt wurde, ist das SING-Projekt des Rundfunkchors Berlin. Mit professioneller Begleitung und Unterstützung soll in der Schule ein Chor implementiert werden. Aus vier Stammgruppen dieser Schule singen seit dem Schuljahr 2010/2011 Schüler einmal die Woche in einer Chorgruppe, diese wird von einer Lehrkraft der Paul Hindemith Musikschule Neukölln geleitet und von zwei Musiklehrerinnen der Peter-Petersen-Schule begleitet. Eine Gruppe von Lehrern (8-10 Kollegen) nimmt einmal die Woche bei dieser Lehrerin Gesangsunterricht. So wird gemeinsam ein Liedgut erarbeitet, das sowohl die Lehrerinnen und auch die Chorkinder in die Klassen tragen. Gemeinsam singen sie täglich in der Klassengemeinschaft. Sie erarbeiten und sichern neues Liedgut, erproben neue Choreografien, singen gemeinsam bei Festen und Feiern und treten als Chor bei der Liederbörse in der Philharmonie auf.

Als Lehrerin einer unteren Stammgruppe habe ich mit Interesse die Projektarbeit der oberen Stammgruppen begleitet. Ich habe an den Treffen der Lehrerinnen teilgenommen, sie in ihrem Vorhaben unterstützt, mein Wissen als Lehrerin der unteren Stammgruppen mit einfließen lassen, Fachwissen ausgetauscht und war im Verlauf der Projekte ein kritischer Gesprächspartner. Dieser gedankliche Austausch ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Zusammenarbeit geworden.

 Ute Andermann

   

 







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des MINTGrünen Klassenzimmers
   


„Profivereine machen Schule“ ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie zusammen mit den sechs Profivereinen.
   




Das Bürgernetzwerk Bildung unterstützt Schulen und Kindertagesstätten dabei, engagierte Lese-/ Lernpaten mit Schülern zusammenzubringen.
In der Peter Petersen Schule sind schon seit einigen Jahren Lesepaten in verschiedenen Stammgruppen.